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Jugendfeuerwehr Winsen/ Aller
Ortsfeuerwehr Winsen/ Aller

Übungsdienst 18.02.2014


Ursprünglich war für heute Schlauch- und Gerätekunde geplant, doch es sollte noch ein aufregender Abend werden!
Wie ich 2 Minuten vor Dienstbeginn erfahren habe, sollte heute die Winser Ortsübung stattfinden, mit der Möglichkeit, dass unsere Jugendliche als Darsteller mitwirken können. So haben wir den Dienst erst ganz normal begonnen, uns dann 10 Minuten vor der geplanten Alarmierung zum nahegelegenen Einsatzobjekt begeben und die Jugendlichen in der oberen Etage als "Verletzte" versteckt. Die untere Etage wurde durch eine Nebelmaschine verraucht.
Und prompt gingen auch schon die Melder von den Betreuern und die Dorfsirene los. Kurze Zeit später war Martinshorn zu hören und die Feuerwehrfahrzeuge fuhren mit Blaulicht vor. Schnell war die Lage überblickt: vermisste Personen im Gebäude, zu dem bedrohte eine brennende Hecke im Garten das Gebäude. Die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Winsen begaben sich in das Gebäude, um die vermissten Personen, also unsere Jugendlichen, zu retten.
Andere Trupps hielten die brennende Hecke in Schach und verhinderten ein Übergreifen auf das Haus. Später kamen noch die Feuerwehren aus Wolthausen und Südwinsen zu Hilfe, da die Zahl der Atemschutzgeräteträger nicht ausreichte. Nach etwa 1,5 Stunden war der Übungseinsatz abgewickelt.
Für die Jugendlichen war es eine aufregende und neue Erfahrung, die Arbeit der "Großen" im Einsatz hautnah miterleben zu können.
Gleichzeitig haben die sie die "andere Seite" als Patienten kennengelernt und gemerkt, wie es ist, wenn man auf Rettung warten muss. Da sind Minuten wie Stunden... Was haben wir daraus gelernt? Eine zwar sichere, aber möglichst schnelle und vor allem patientenschonende Rettung durchzuführen. Das sollten sich auch so manche der Erwachsenen zu Herzen nehmen!
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